Was ist die ecopolicyade eigentlich?
Die ecopolicyade ist ein bundesweiter Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler bei dem es auf die Fähigkeit ankommt, vernetzt zu denken. Es gilt für die teilnehmenden Teams, in der Computersimulation "ecopolicy" einen fiktiven Staat nachhaltig zu regieren. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 (bzw. vergleichbare Jugendliche).
Entstanden sind diese "Bundesjugendspiele für den Kopf", wie ein Schüler mal sagte, nachdem Hans-Werner Hansen (links - im unteren Bild ;-) ) und Wilfried D. John, zwei Lehrkräfte aus Malente das Potenzial von ecopolicy für Schule neu entdeckten.
Ihre neunte Klasse der Hauptschule Malente (jetzt: Schule an den Auewiesen), forderte zuerst Kreistagsabgeordnete des Kreises Ostholstein zum Wettstreit heraus.Ermutigt durch die Erfolgserlebnisse im ersten Wettstreit mit Politikern wurde der Landtag
herausgefordert - die Frage: "Wer regiert besser?" wurde wieder eindeutig beantwortet. Die Schülerinnen und Schüler!
Am 19. Januar 2005 trat man dann unter dem Motto "Berlin statt PISA" gegen Mitglieder des Bildungsausschusses des Deutschen Bundestags an. In Begleitung von Kamerateams des KI.KA, des ZDF und von RTL sowie einer in den Ausschussräumen bis dahin ungekannten Anzahl von Print- und Radiojournalisten gewannen die Schülerinnen und Schüler erneut.
Das Ende der Geschichte? Nein.
Zurück in Schleswig-Holstein, unterstützt von Landes- und Bundepolitikern und -politikerinnen und verschiedenen Sponsoren, wurde in Schleswig-Holstein dann der erfolgreiche Landeswettbewerb installiert. Besonders hilfreich war dabei auch die ideelle und finanzielle Unterstützung durch Prof. F. Malik und Malik Management, die sich dem systemischen Denken und den Ideen von Frederic Vester besonders verpflichtet fühlen und die Möglichkeiten von ecopolicy gerade auch im Managementbereich schoon lange nutzen (vgl. auch den Text "Die Kraft vernetzten Denkens entdecken", PDF im Download-Bereich).
Andere Länder zogen
nach und schließlich wurde durch das Engagement vieler Befürworter/-innen, insbesondere auch durch die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (s.l.), und die daraus folgende Entscheidung des Innenausschusses zur Förderung durch die bpb im Jahr 2009 der erste Bundesentscheid ermöglicht.
Worum es in dem Spiel "ecopolicy" genauer geht und wie der Wettbewerb abläuft etc., steht in den Unterkategorien (links). Alles Weitere zum Wettbewerb ist in der aktuellen Broschüre 2010 (pdf) bzw. im Download-Bereich zu finden - falls doch noch Fragen offen bleiben, bitte einfach an das ecopolicyade-Büro (->Kontakt) wenden. Antworten kommen dann umgehend.
Andere Informationsquellen sind der
Wikipedia-Artikel zur ecopolicyade sowie die Seite des ecopolicy-Erfinders
Frederic Vester oder auch der Artikel zu
Prof. Fredmund Malik. Interessant ist sicher auch der Webauftritt von
Malik Management.



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