Marvin Langer und Jan Grabinski, Sieger des ersten ecopolicyade-Bundesentscheids, besuchten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Mohr das malik-Managementzentrum St. Gallen in der Schweiz. Die beiden Schüler zeigten sich nach dem Trip, bei dem unter anderem ein Treffen mit dem mzsg-Gründer und ecopolicy-Förderer Fredmund Malik auf dem Programm stand, beeindruckt und begeistert: "Ein ganz spezielles Erlebnis unserer Schulzeit". Lesen Sie hier den kompletten Bericht.
"Nachdem wir im Sommer in Berlin den ersten Bundesentscheid der ecopolicyade gewonnen hatten, sind wir am 12. November nach St. Gallen gefahren. Malik Management hatte uns, unsere Lehrerin Frau Mohr und Herrn Hansen von der ecopolicyade eingeladen.
Nachdem wir nach einer kurzen Zugfahrt am Flughafen Hannover ankamen, warteten wir gespannt auf unseren Flug, der gleichzeitig unser erster Flug überhaupt war, somit war es ein sehr spannendes und aufregendes Erlebnis. In Zürich haben wir uns mit Herrn Hansen getroffen und sind mit dem Zug weiter nach St. Gallen gefahren. Im Zug bekamen wir dann auch endlich genauere Informationen über unseren Aufenthalt.
Zunächst gönnten wir uns in St. Gallen ein ordentliches Mittagsessen und danach bezogen wir unser Hotel.
Am Donnerstag stand dann der Besuch bei Mailk auf dem Programm. Frau Harrer von Malik informierte uns über das Unternehmen Malik und seine Arbeit. Damit wir uns auch nach unserem Aufenthalt in St. Gallen weiter mit dem vernetzten Denken beschäftigen können, bekamen wir eine Menge Geschenke. Dabei waren einige Bücher, die Herr Malik geschrieben hat, natürlich das Spiel ecopolicy und ein sehr beeindruckendes und faszinierendes Buch über Bionik, die bei Malik eine große Rolle spielt. So gibt es im Gebäude von Malik vor den Ausgängen z.B. kleine Hindernisse, um die man herumgehen muss. Das hat man sich von den Ameisen abgeguckt, damit im Notfall nicht alle auf den Ausgang zustürmen, sondern gleichmäßig rauskommen.
Abends wurden wir dann wieder zum Essen eingeladen. Nach einem sehr leckeren Steak sind wir noch einmal durch die Altstadt spaziert und sind dann im Hotel müde ins Bett gefallen.
Am Freitag sollten wir dann selbst tätig werden. Wir haben gelernt, wie man mit dem Sensitivitätsmodell Organisationen darstellt. In einem ersten Versuch haben wir dann den Wettbewerb ecopolicyade dargestellt. Wir haben uns überlegt, wie man die ecopolicyade deutschlandweit umsetzen könnte und dabei viele Strukturen und Einflussgrößen erkannt. Das Highlight dieses Tages war der Besuch von Prof. Fredmund Malik. Dieser hat sich extra für uns eine Stunde Zeit genommen und sich mit uns über die ecopolicyade unterhalten. Es war spannend zu hören, welche Meinung ein solch bedeutender Geschäftsmann von diesem Wettbewerb hat. Er konnte uns noch einmal stärker davon überzeugen, wie wichtig das vernetzte Denken ist.
Später durften wir dann noch einmal zwei Runden ecopolicy spielen. Dabei haben uns unsere Begleiter zugeguckt und wir waren sehr froh, dass wir wieder ganz ordentlich gespielt haben und uns nicht blamierten.
Abends waren wir in einem typisch schweizerischen Restaurant, das sich „Fondue-Beizli“ nannte und in dem es traditionelles Käsefondue gab.
Am Samstag sollten wir als Abschluss unseres Aufenthaltes noch einmal etwas ganz Besonderes erleben. Wir sind mit einer Seilbahn auf den Säntis hochgefahren. Von dort konnte man über einen großen Teil der Schweiz gucken, den Bodensee überblicken und insgesamt die herrliche Aussicht genießen. Zudem gab es dort oben den ersten Schnee, den wir in diesem Jahr gesehen haben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt erkannten wir, dass wir mit unserem Sieg etwas Besonderes geleistet haben.
Am Mittag traten wir dann mit Frau Mohr und Herrn Hansen unsere Rückreise an. An diese Reise werden wir uns noch lange erinnern und wir sind froh, dass wir in dem Wettbewerb so weit gekommen sind. Auch wenn das Spielen und das ständige Ausprobieren neuer Strategien natürlich Spaß gemacht hat, so war dieser Preis doch ein ganz spezielles Erlebnis in unserer Schulzeit, das für uns mit viele schönen Erinnerungen verbunden ist."
Jan Grabinski, Marvin Langer





